Die Herkunft der Freiheit

Hab ich schon vor einiger Zeit als philosophisches Gedicht geschrieben,
passt aber auch zur Bundestagswahl:

Die Herkunft der Freiheit

Weil es keine Lösung gibt,
die allen gerecht,

weil es keine Vollkommenheit gibt,
die erreichbar,

weil es keine Unschuld gibt,
die nicht auch Schuld,

haben wir die Wahl.
Nicht ob, sondern wie
wir etwas falsch machen.

Haben wir Freiheit.

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5 Gedanken zu „Die Herkunft der Freiheit

  1. pacht45

    Zum Thema FREIHEIT
    zwei Tagebuchnotizen von mir als Kommentar:

    Grenzen der Freiheit schützen

    Die FREIHEIT in einer Gesellschaft
    muss in ihren GRENZEN gesehen und gelebt werden.
    Die FREIHEIT aber über ihre GRENZEN hinaus
    zu idealisieren oder gar zu instrumentalisieren,
    birgt die GEFAHR einer sich schleichend entwickelnden
    strukturellen VERANTWORTUNGSLOSIGKEIT
    in POLITIK und WIRTSCHAFT in sich …
    ___
    [ Text: Erfurt, 19.12.08 – © PachT ]

    Schranken

    FREIHEIT
    ist kein FREIBRIEF,
    dass
    jeder schrankenlos
    handeln kann,
    wie er gerade will …

    ABER :

    SCHRANKEN
    sind eine GEWÄHR,
    dass
    jeder freiheitlich
    tun kann,
    was ihm geboten ist !
    ___
    [ Text: Erfurt, 28.02.10 – © PachT ]

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  2. MachtNix

    Ja, manche mögens halt lieber beschränkt. „Freiheitlich tun, was geboten ist“ – was bleibt da noch von Freiheit?
    Freiheit in Schranken ist keine Freiheit, sondern Beschränktheit. Wenn Bürger über Freiheit reden, ist das so wie wenn Maulwürfe übers Fliegen reden, sie sollten es besser bleiben lassen.

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    1. Hobbyphilosoph64

      Haben wir die Freiheit diesen Planeten zu zerstören oder uns auszulöschen? Irgendwie beißt sich hier die Katze in den Schwanz. Ich frage mich immer wem dient ein bestimmter Gedanke. Und bei dem Gedanken dieser absoluten Freiheit werde ich das Gefühl nicht los, mir dient er nicht! Habe mich deshalb entschieden (frei) zu unterscheiden zwischen naturgebundener Freiheit und Wertgebundener Freiheit. Wertgebunden kann ich alles tun! Naturgebunden kann ich mich nur in den Grenzen der Natur(von meinem Denken völlig unabhängig) bewegen. Sobald es um das Leben geht, kann ich zwar immernoch frei entscheiden aber der Preis ist der völlige Verlust der Freiheit.(da ich ja tot bin) Die Freiheit hochhalten um sie zu verlieren? das Versteh ich nicht! Nimm es mir nicht übel. Dieser absolute Freihheitsgedanke verursacht mir Bauchschmerzen.

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  3. Anonymous

    nur ein passendes Zit.:

    Kein Diktator, kein Agressor kann für längere Zeit ein besiegtes Volk mit Waffengewalt unterdrücken, nichts im Universum ist stärker und ausdauender als der Wunsch nach Freiheit, gegen diesen Wunsch kann keine Regierung bestehen ebenso wenig ein Tyrann mit seiner Armee…

    G’Kar

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